Anerkennung Upmannscher Leistung

Mit der Feinheit und der Sorgfalt eines Uhrmachers, das kannte er von seinem Vater, dem Uhrmacher Hermann Friedrich Upmann, wurden die Upmann-Zigarren kreiert. Diese Qualitäten wurden ab 1855 auf vielen Weltausstellungen mit insgesamt 10 Goldmedaillen prämiert.

Inzwischen gehörte Hermann Dietrich Upmanns Zigarrenfabrik zu den fünf größten Zigarrenfabriken auf Kuba.

Die Firma Upmann belieferte den spanischen Königshof und erhielt 1852 die Genehmigung und Ehre durch Königin Isabella II., den Wappenschild von Kastilien und Léon auf ihren Produkten zu führen, in Abänderung des Herzschildes, das den altdeutschen Adler zeigte.

                    

Die Zigarrenkreationen aus dem Hause Upmann wurden weltweit geschätzt. Upmanns wurden Hoflieferanten des Zarenhofes, des deutschen Kaiserhofes, des französischen Kaiserhofes, des österreich-ungarischen Kaiserhofes und der brtischen Krone.

                        

Die Kunst soll das Gemüt der Menschen ihrer Zeit wiedergeben, sagt man. Vieles auf der Welt ist während des Bestehens der Upmann-Zigarre von oben nach unten und von unten nach oben gekehrt worden. Immer wieder gab es jene Menschen die versuchten die Kultur des Zigarrenrauchens zu verunglimpfen, aber auch immer wieder Menschen, denen die Freiheit ihres eigenen Handelns das Primat war.

                          

Wie so viele leitende Herren im Handel, sowie in wissenschaftlichen, staatlichen, industriellen und landwirtschaftlichen Positionen, so waren es auch stets zahlreiche bedeutende Zeitgenossen der Kunst, die sich zum Konsum der guten Zigarre bekannten. Wir möchten an dieser Stelle den allseits bekannten Münchener Genremaler Carl Spitzweg erwähnen, der auf einem Kistendeckel unserer Firma die Szene ‚Ruhe der Heiligen Familie auf der Flucht aus Ägypten‘ in Öl malte. Oder den unvergessenen Detlev Freiherr von Liliencron, der in seinem Epos ‚Poggfred‘ im 8. Kantus sagt: ‘Zuvörderst eine Upmann, Espeziales, den Frieden birgt sie mir des heilgen Grales‘.