Die Upmanns in Bielefeld 1800 - 1852

Als Zeitzeugin  berichtete die Nachbarin Martha Modersohn-Kramme:

„Da sich bei Upmanns im Laufe der Jahre ein reicher Kindersegen einstellte, so kaufte er (Hermann Friedrich Upmann) 1822 zusammen mit seinem Schwager, dem Kammacher Birkemeyer, das Gantesche Besitztum. »Diese Besitzung bestand aus einem offenen Hofraum nach dem Altstädter Kirchhof gelegen, aus einer Scheune und einem Wohnhause, in dem für einige Zeit auch die Legge* untergebracht war, sie kostete 1200 Taler Gold und war „hinter dem Rathause und an der Ressourcenstraße gelegen“«.

Die Eheleute Upmann starben beide im Jahre 1840 und hinterließen die große Kinderschar dem Onkel, dem Kammacher Birkemeyer. Dieser baute die vordere Besitzung um und richtete einem seiner Neffen, der wie sein Vater Uhrmacher war, dem Fritz Upmann, ein Uhrengeschäft ein.

Im Jahre 1852 starb Birkemeyer; hierdurch kam die Besitzung an Upmanns   Kinder. Der bekannteste von den Söhnen war Hermann Upmann**, der in seinen jungen Jahren nach Havanna ging und hier später mit seinem Bruder August Upmann*** den Grundstein zu der nachherigen weltberühmten Firma Hermann Upmann & Co. In Bremen legte.“ 

*   In der Legge konnten Leinenwaren ein Qualitätssiegel erhalten

**  gemeint ist Hermann Dietrich Upmann

*** gemeint ist August Ludwig Upmann

(Quelle: Hermann Upmanns Stammhaus)

                

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