Gemeinnütziges Engagement  

Das Upmann-Stift zu Bielefeld 1876 – 2006

Gemeinnütziges Engagement als Familienaufgabe

Hermann Dietrich Upmann zog sich aus dem Berufsleben zurück. Er war ein stiller, bescheidener Mann, der aber immer in Nähe zu seinen Mitmenschen blieb. So hielt er über die Jahre auch den Kontakt zu seinem Bielefelder Jugendfreund Karl Modersohn aufrecht und trat um das Jahr 1874 mit einem besonderen Vorhaben an ihn heran:

In seiner Vaterstadt Bielefeld möchte er älteren Damen, die z.B. Familienangehörige gepflegt haben und nicht wie er von seinen Mitmenschen mit materiellen Gütern belohnt wurden, eine Heimstätte bauen, in dem sie sorglos ihren Lebensabend verbringen können.  

                                                                                                                  Upmann-Stift Eingang

Zum Ende des Jahres 1876 wurde das Upmann-Stift zu Bielefeld eröffnet. Acht Jahre später, im Jahre 1884, wurde es mit einer Schenkung der Familie Upmann als gemeinnützige Einrichtung unter das Patronat der Stadt Bielefeld gestellt. Hermann Dietrich Upmann wurde 1. Vorsitzender des Vorstandes bis zu seinem Ableben am 29. Januar 1894.

Das Upmann-Stift wurde als Familienaufgabe bedacht. Bis nach dem 2. Weltkrieg wurde es von den Upmanns mit sehr viel Engagement betreut und in schweren Zeiten vor der Schließung bewahrt.

Im Jahre 2006 entnahm die Familie der Presse dessen Auflösung und bereits vollzogenem Verkauf an Privatinvestoren.

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Heinrich Dietrich Carl Upmann
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